2. Säurebehandlung – 24. September 2017

Die 2. Anti-Varroa Behandlung ist gestartet. Ich hoffe das mit den derzeit, grenzwertig, niedrigen Themperaturen eine erfolgreiche Säurebehandlung gelingt.  Nochmals werden die Ableger mit 140 ml und die Trachtvölker mit 200 ml 60% Ameisensäure behandelt. Ein paar wenige Milben sind bereits abgefallen aber entscheidend sind die 2 Wochen nach der Behandlung. Erst dann ist eine Aussage zu treffen wie zuverlässig die Behandlung gewirkt hat.

Fütterung – 14. August 2017

Mit Hilfe der Futterzargen beginnt nun die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Da die Ableger auf nur einer Zarge überwintern fütter ich sie mit 15 kg Weizensirup auf. Mehr sollte es nicht sein, um immer noch Platz für Brutzellen zu lassen.  Die Trachtvölker auf zwei Zargen erhalten reichlich 22 kg Weizensirup. Das sind 11 Rähmchen voller Nahrung also immer noch 9 Zargen für Pollen und Brut. Wenn im Frühjahr noch Futter übrig ist werden damit die nächsten Ableger versorgt. Mit den Futterzargen ist das Auffüttern eine einfache und vor allen saubere Methode den Bienen das Futter zuzuführen. Eine Räuberei ist eigentlich ausgeschlossen da nichts verschüttet wird und durch den Weizensirup auch kein Zuckergeruch die Mädels aus den anderen Völkern anlockt. In eine Futterzarge kann ich bis zu 10 kg auf einmal einfüllen. Die Trachtvölker leeren sie innerhalb von 3 Tagen!!! Den Ablegervölkern gebe ich immer 2,5 kg Portionen. Damit ist das Auffüttern nach ca. 2 Wochen erledigt.

 

 

1. Säurebehandlung – 7. August 2017

Nach der Wettervorhersage müssten die nächsten Tage 25 – 30 Grad warm werden. Der ideale Zeitpunkt für die erste Ameisensäure Behandlung der Bienen.Die Ableger Völker (Italien und Frankreich) erhalten 140ml 60% Säure mit entsprechend verkleinertem Docht im Liebig Dispencer. Die Tracht Völker (Österreich und Deutschland) werden mit 200 ml  Ameisensäure und komplettem Docht behandelt. Nach 6 Tagen waren die Säureflaschen leer…..  wie ich schon vermutet habe haben meine Bienen relativ wenig Varroamilben. Ich führe es darauf zurück das ich mich konsequent an die Behandlungs Methoden von Dr. Pia Aumeier halte. Ende September wird das ganze nochmals wiederholt… vorausgesetzt das Wetter spielt mit!

geht doch… das erste abgefüllte Honigglas – 20. Juli 2017

Das ist natürlich schon etwas ganz besonderes….. den ersten eigenen Honig in Gläser abfüllen und mit einem ansprechenden Etikett versehen. Der … ich nenne ihn Juni-Honig, ist recht kräftig im Geschmack, da ein großer Honigtau Anteil drin ist. Er schmeckt sehr lecker und hat auch gleich seine Abnehmer gefunden! Meine beiden Tracht Völker hab doch tatsächlich, trotz des erfrorenen Frühlings, zusammen 52 kg feinsten Schwäbisch-Fränkischen Naturpark Honig erzeugt…….

1. Juli 2017….. – Honigernte!!!

Christian holt die Waben raus.
Langsam füllt sich die Kiste.
Doris, Tim und Christian.
Ein Hoch auf die Zentrifugalkraft.
Klaffenbacher Juni Honig
Der schmeckt richtig lecker.

Unfassbar, 2 Völker und zusammen haben die Bienen über 30 kg Honig erzeugt. Und wir müssen nochmals schleudern!

 

Boahhh…. Honig!!! – 8. Juni 2017

Ich bin sprachlos… trotz diesem miserablen Start in den Bienenfrühling sind an den beiden Trachtvölkern die Honigzargen schon extrem schwer. Wenn ich die Flugrichtungen der Bienen richtig deute geht eine Transitstrecke direkt Richtung Wald. Die Anflugbrettchen gleichen dem Angriff der Ausserirdischen beim Independence Day SF Film. In 10 er Gruppen starten die nimmermüden Damen in Richtung Tracht, um sich und auch uns reichlich Honig produzieren zu können. Da die Honigwaben schon recht voll, aber noch nicht verdeckelt und damit noch über 18% Wassergehalt haben und wir jetzt erstmal weg sind und nicht Honig ernten können statte ich beide Völker mit jeweils einer zweiten Honigzarge aus. Ich bin jetzt echt gespannt was die Damen damit anstellen bis wir wieder zurück sind.

Es hat geklappt… Dank an den Paten! – 3. Juni 2017

Ich hätte es nicht geglaubt aber tatsächlich sind in drei von vier Ablegerkästen junge Königinnen vorhanden die bereits Eier gelegt haben. Mit zittrigen Fingern ist es mir gelungen die Jungköniginnen mit Lackstift zu markieren und unbeschadet in ihre Völkchen zurück zu bugsieren. Ich markiere sie alle mit weisem Lack damit ich sie schneller wieder finde und nicht versehentlich entnehme oder gar zerquetsche. Imker mit mehr Völker benutzen je nach Jahr verschiedene Farben aber bei meiner Minifarm kann ich mir das Alter der Königinnen noch im Kopf merken. Ich denke es ist wichtiger das die Hoheiten Namen bekommen…  daher nenne ich sie Aglaja, die kommt im Herbst ins Österreich Volk, Alice wird die Herrscherin von Italien und Aurelie übernimmt in Frankreich die Geschicke. Im vierten  Ableger sind jetzt auch drei Weiselzellen verdeckelt und wenn alles klappt bekommt auch Deutschland eine neue Monarchin… ihr Name? Klar… Anna! Nochmals Dank an Jürgen , meinen Bienenpaten, der sehr, sehr geduldig meine Fragen beantwortet und auch selber die Imkerei Praktiken ständig kritisch hinterfragt!