Honig

mit Kirsch Honig ging es los!

2016 war die Hauptblüte zwar vorbei als ich die Völker bekam, jedoch war in Nachbars Garten ein riesiger Kirschbaum ungepflückt. Zu meinem größten Erstaunen lagerten die Bienen tatsächlich den Kirschsaft aus den aufplatzenden Früchten in die Honigwabe ein. Das ergab zwar geschleudert nur ein Glas aber der Geschmack war sensationell. Ein rot leuchtender Frucht-Honig. Ich bin gespannt ob sowas 2017 nochmal vorkommt.

Im Herbst habe ich die 2 Völker mit Ameisensäure behandelt und danach mit Weizensirup aufgefüttert. 21 Tage nach den ersten Frosttagen (das war Anfang November) sind sie mit Oxalsäure beträufelt worden und seither habe ich sie in Ruhe gelassen um keinen unnötigen Stress im Bienenstock zu verursachen.

Da wir den Honig selber essen wollen verwende ich ausschließlich organische Substanzen und verzichte auf die Chemiebomben die, scheinbar, durchaus gebräuchlich sind.

Es gibt verschiedene Honigsorten und auch Sortenhonig. Die gebräuchlichsten Honigsorten sind:

Echter Deutscher Honig vom heimischen Imker ist eine Spezialität. Besonders die regionalen Honigsorten aus dem Wieslauftal sind allseits sehr beliebt.

Regionaler Honig ist immer wie ein Abbild der nektar- und honigtauspendenden Pflanzen aus einer bestimmten Region, dies macht den Honig aus dem Welzheimer Wald so einzigartig und besonders.

Frühtrachtenhonig  Darunter versteht man Honig aus der ersten Schleuderung im Frühjahr, die in der Regel im Mai stattfindet. Er setzt sich aus dem Nektar der früh blühenden Pflanzen wie Löwenzahn oder den verschiedenen Obstbaumarten etc. zusammen. Meistens beginnt mit diesem leckeren Genuss das Honigjahr.

Blütenhonig stammt aus einer Vielzahl von verschiedenen Blüten, so z. B. von Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen, aber auch Himbeere oder Brombeeren sind bei den Bienen beliebte Nektarspender. Entsprechend dem örtlichen Blütenangebot reicht die Farbe des Blütenhonigs von Hellgelb bis Dunkelgelb oder Gelblich-Braun. Auch im Geschmack ist Blütenhonig besonders facettenreich.

Sommertrachthonig ist die Vielfalt des Sommers, meistens eine Mischung aus Nektar und Honigtau aus dem Schwäbisch Fränkischen Naturpark. Die Färbung ist meist kräftig-gelb bis braun. Diesen Honig findet man auch unter dem Begriff „Wald- und Blütenhonig“.

Waldhonig gewinnen die Bienen aus dem Honigtau verschiedener Baumarten die in einer Entfernung ab ca. 300 Meter vom Bienenstand stehen. Ab da geht das riesige Waldgebiet des Welzheimer Waldes los. Waldhonig ist besonders reich an Mineralstoffen. Man erkennt ihn an seinem typischen würzigen Geschmack und seiner bräunlichen Färbung.

Tannenhonig ist eine absolute Spezialität, schon deswegen weil ihn der Imker meist nur im Abstand mehrerer Jahre ernten kann und es nicht in jedem Wald auch Tannen gibt. Aber auch sein kräftig-würziges Aroma und seine dunkelbraune bis schwarzgrüne Farbe machen den Tannenhonig so außergewöhnlich.

Durch die besondere Lage unseres Bienenstandes können die Damen auf sämtliche Trachtangebote eingehen ohne das stressige Umziehen mit den Bienenbehausungen erdulden zu müssen.